Lagotto Romagnolo Züchtergemeinschaft
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Autor: root 12.12.2018

Kopf-W

Lagottogedanken zu Weihnachten 😊

Weihnachten steht vor der Tür, die Menschen werden wunderlich. Putzig sind sie ja das ganze Jahr über, aber in dieser sogenannten besinnlichen Zeit um und an Weihnachten drehen sie manchmal völlig am Schläppchen.

Jedes Mal gibt es bei uns Zuhause ein "pfui", "nein", "wie kommst du bloß auf so einen Gedanken"? Nicht ein einziges Stöckchen darf ich mit nach Hause bringen. Meine Tochter darf das auch nicht, das tröstet und beruhigt mich ein bisschen. Dennoch:  Ich hab die Wälder eifrig durchforstet, das Geäst schließlich selbst entdeckt und es den ganzen Spazierweg mit hoch erhobenem Kopf und umwerfend imponierendem Gang nach Hause getragen und dann das: "Das kommt nicht in Frage, der Stock bleibt draußen". Mist. Kein genüssliches Zerlegen in der warmen Stube. Die Mühe war umsonst.

Das Kuriose daran .... Alle Jahre wieder schleppen Herrchen und Frauchen ganze Nadelwälder ins Haus. Mindestens ein Baum und Grünzeug für die Bodenvasen darf es auch noch sein.  Das ist ungerecht! Und dann der Sinn und Zweck des Ganzen. Nach und nach zerkauen oder zumindest ranpinkeln dürfen? Flötepiepen. Andächtig anschauen darf man das Bäumchen. Singen in trauter Runde fällt bei uns Gott sei Dank aus, das hätte auch noch gefehlt. Meine Stimme zum Heulen erheb ich nur bei wichtigen Gelegenheiten. Die Tanne glitzert und funkelt also mit Lichterkette, Kugeln, Figürchen, Lametta und Schleifen. Okay, vielleicht zum Spielen für uns?  Von wegen. Ich hab da in meiner Kindheit mal eine Geschichte gehört, in der ein noch junger, wahrscheinlich eng verwandter Lagotto von mir (ich liebe nämlich Bällchen spielen in jeder Jahreszeit über alles),  in wirklich gutem Glauben und vom Kopf bis zur Schwanzspitze furchtbar aufgeregt, die altehrwürdigen generationsträchtigen  ?Hutschenreuther-Weihnachtskugeln? für bombastisches Spielzeug hielt. Wer kann es verdenken. Märchenhafte, glitzernde Bälle am Baum zum Spielen. Wauw. Ein Trugschluss mit Scherben, einer verletzten Pfote und Tränen bei Frauchen.  Das Weihnachtsfest war im Eimer. Ich halte mich seither lieber fern vom Baum.

Obwohl. Alles in allem .... Ich kann mittlerweile "den kleinen Lord"  und "Drei Nüsse für Aschenbrödel" "mitbellen" (Frauchen liebt die ganzen alten "Schinken" 😊) und wir sind mittendrin in den Festtagen mit unserer Familie. Und einen extra Kauknochen gibt es auch. Was soll ich sagen, Weihnachten ist schön.

Frohe Weihnachten Euch allen Zwei- und Vierbeinern

Fuss2

Herzlichen Dank der Verfasserin!

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